|
|
Unser Haus, das 1950 in Dienst gestellt wurde, liegt am Ortsrand von
Enkenbach-Alsenborn (Ortsteil Enkenbach) in unmittelbarer Nachbarschaft der
mennonitischen Siedlung Enkenbach. Bis zum Ortskern sind es 5 Minuten
Fußweg. Sie erreichen das Heim gut mit dem Auto, Bus oder Bahn (Einen Anfahrtsplan
finden Sie hier).
Enkenbach
Das Gemeindegebiet von Enkenbach-Alsenborn liegt in einer sich von Ost nach
West erstreckenden, nach Norden geneigten Mulde zwischen den letzten Ausläufern
des Pfälzer Waldes mit Blick zum Nordpfälzer Bergland.
Funde aus der Jungsteinzeit, (Grabhügel aus der Eisenzeit, Spuren von Siedlungen
und Fundstücke aus der Römerzeit deuten darauf bin, dass der Raum, in der Nähe
einer alten Durchgangsstraße gelegen, schon in frühgeschichtlicher Zeit
besiedelt war.
Erst Jahrhunderte nach der Völkerwanderung entstand, wohl im
Anschluss an einen Königshof, erneut eine Siedlung, die nach der Alsenzquelle
den Namen Alsenborn erhielt und anlässlich einer Schenkung vom Land an das
Kloster Münsterdreisen 872 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Drei
Jahrhunderte später entstand wohl aus dem alten Königshof eine kleine Burg, im
Volksmund "die Burg" - Dieburg genannt. die für kurze Zeit einem
Ministerialengeschlecht als Heimstatt dient.
Zur selben Zeit - 1148 - gründete Graf Ludwig von Arnstein (aus der Lahngegend)
zusammen mit einem Adeligen, dem Hunfried von Alsenborn eine halbe Wegstunde von
Alsenborn entfernt am Enkenbach (= Bach der Enken, der Viehhirten) ein Prämonstratenserkloster,
das mit Grundbesitz und grundherrlichen Rechten ausgestattet wurde. Auf 1225
ist der Beginn der Bautätigkeit an der Klosterkirche in der Talaue am oberen
Enkenbach anzusetzen. Um 1272 soll der Bau fertiggestellt gewesen sein.
Die Gemeinde Enkenbach-Alsenborn erstreckt sich derzeit auf eine Fläche von
3.003 ha und hat rund 7.300 Einwohner.
|
|